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In vielen Technologieunternehmen geht es viel zu ingenieurs- und zahlengetrieben zu. Innovationen verkaufen sich aber nicht von selbst. 

Hannover Messe: Technologieunternehmen brauchen eine bessere Vermarktung

Auf der Hannover Messe, der wichtigsten Industriemesse weltweit, zeigt sich wieder einmal: das Marken- und Vermarktungsbewusstsein vieler Technologieunternehmen lässt zu wünschen übrig.

Unser Partner Jürgen Gietl ist Kolumnist auf absatzwirtschaft.de und schreibt dort über das Thema Marke. Dies ist ein Auszug aus seinem Beitrag » Hannover Messe und Industrie 4.0: Stiefkind Vermarktung?

Zwar wurde der Begriff Industrie 4.0 in Deutschland geboren – doch Amerikaner sind besser in der Vermarktung und Chinesen schneller in der Entwicklung und Produktion derartiger Technologien.

Deutsche Unternehmen sollten diesen Markt baldigst besetzen, bevor es die anderen tun. Auf der » Hannover Messe, noch immer die wichtigste Industriemesse weltweit, wird wieder einmal deutlich, wie ingenieurs- und zahlengetrieben es in vielen Technologieunternehmen zugeht. Viele Produktentwickler und Ingenieure sind noch immer dem Irrglauben verfallen, ein gutes Produkt verkaufe sich von selbst.

Über 5.000 Anbieter aus 65 Nationen kämpfen in Hannover mit einer unglaublichen Vielfalt an Innovationen um die Aufmerksamkeit der internationalen Einkäufer (und Kopisten). Die Hälfte der Aussteller kommt aus Deutschland, nur 500 – also gerade mal 10 Prozent – aus China. In unserer Wahrnehmung ist es interessanterweise eher umgekehrt.

Die Vermarktung ist wichtiger als die Innovation selbst!

Was unterscheidet Leitanbieter von den unzähligen Mitläufern? Es ist längst nicht die Innovation allein, die über den Erfolg eines Unternehmens entscheidet. Ich gehe so weit zu behaupten, dass Innovationen wirtschaftlich floppen – obwohl sie technisch funktionieren –, wenn sie vom falschen Anbieter kommen. Nur wenn Innovationen auf glaubwürdigen Kompetenzen des Herstellers und der Marke aufbauen, werden diese ihren Markt zu adäquaten Preisen finden.

Die Vermarktung setzt schon vor der Forschung ein!

Noch vor Forschung und Entwicklung (F&E) muss unbedingt die Frage beantwortet werden, wofür das Unternehmen steht, und ob die Neuentwicklung diese Position stützt und verstärkt. Wenn es dann noch gelingt, die Vermarktung der Innovation weder ausschließlich dem Vertrieb, noch der Kommunikationsabteilung zu überschreiben, sondern als Managementdisziplin zu verstehen und zu behandeln, wird der weitsichtige Unternehmer auch in Form von überdurchschnittlichen Preisen und einer gestärkten Marke wertgeschätzt.

Weitere Insights und Handlungsempfehlungen erhalten Sie beim BrandBootcamp mit dem Technologiemarkenexperten und Buchautor Jürgen Gietl.

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Wie funktioniert Markenführung von Technologie- und B2B-Marken? Darüber schrieb Jürgen Gietl das Buch » "Value Branding – vom hochwertigen Produkt zur wertvollen Marke". Sie können es direkt auf unserer Website bestellen. Einige Ausschnitte des Fachbuchs haben wir veröffentlicht, zum Beispiel:

» Der Einfluss von Marken – worauf basieren Kaufentscheidungen? 

» Zentrale Markenführung: So überzeugen Sie Ihre Skeptiker

 

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