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Unternehmen müssen stets beobachten, welche Rolle ihre Marke im Handel spielt. 

Anhand dieser 12 Indikatoren bestimmen Sie die Markenstärke (2/2)

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Wie stark sind Ihre Marken? Wir nennen weitere 6 Indikatoren, die Sie beobachten und ernst nehmen sollten.

Neben den 6 genannten Kennzahlen, die im 1. Teil des Artikels beschrieben werden, geben auch vergleichsweise simple Beobachtungen Aufschluss über den Zustand einer Marke.

Diese Fragen sollten Sie sich zur Bestimmung der Markenstärke stellen:

7. Schaufensterplatzierung:

Wenn Ihre Marke über den Handel vertrieben wird: Ist sie noch in den Schaufenstern vertreten? Oder nur dann, wenn Sie dafür extra bezahlen? Wenn Ihre Marke in den Schaufenstern einen Stammplatz hat, wo ist dieser? In Sichthöhe im Hauptfenster? Oder auf der berühmten „Dackellage“ in der Seitengasse?

8. Platzierung am PoS bzw. im Katalog:

Wie prominent und vollständig ist Ihre Marke im Geschäft platziert? An welcher Stelle und in welcher Höhe liegt sie im Regal? Oder findet man Ihre Marke in einer hinteren Ladenecke, auf dem Wühltisch, in Sonderaktionen oder auf teuer erkauften Zweitplatzierungen?

9. „On Sale“:

Wie lange sind Ihre Produkte „On Sale“? Länger als die des Wettbewerbs? Wie lange dauert es von der Neueinführung bis zu dem Zeitpunkt, in dem das „Reduziert“-Schildchen auf die Ware geklebt wird? Wie lange klebt es dort? Wird es irgendwann mal wieder abgenommen? Je geringer der Preis für ein Markenprodukt, desto geringer sein Wert.

10. Ansichten der besten Kunden:

Reden Sie doch mal wieder mit guten Kunden – mit denen, die Ihre Marke gut kennen und die etwas zu sagen haben. Wenn Sie das seit langem nicht mehr getan haben, könnte ein erheblicher und noch dazu kostenloser Erkenntnisgewinn über den Zustand Ihrer Marke auf Sie warten. Was sagen die Befragten, offen und ehrlich, über Ihre Produkte und Dienstleistungen? Wie schneiden diese im Vergleich zu früher ab?

11. Jahresgespräche:

Freuen Sie sich auf die Jahresgespräche mit Ihren größten Kunden? Oder sind sie Ihnen ein Graus, weil Sie ohnehin wissen, was dabei herauskommt und heilfroh sind, wenn Sie nach dem Gespräch nicht „in Unterwäsche“ dastehen? Wenn Sie systematisch an der Attraktivität Ihrer Marke arbeiten, werden Ihnen auch Jahresgespräche wieder Spaß machen, weil die Macht zu Ihren Gunsten verteilt ist. So etwas geschieht zweifelsohne nicht von heute auf morgen. Aber die Anstrengung, attraktiver zu werden, lohnt sich – im Gegensatz zu der Anstrengung, ein Jahresgespräch durchzustehen, wenn man nicht attraktiv ist.

12. Mitarbeitergewinnung:

Wie leicht fällt es, neue Mitarbeiter zu gewinnen und wie viel kostet es? Je attraktiver eine Arbeitsgebermarke ist, desto eher sind Mitarbeiter bereit, auf Geld zu verzichten. Sollten Sie Ihren Wunschkandidaten nur bekommen, wenn Sie auf das alte Gehalt ordentlich was drauf legen, ist dies ein klarer Indikator, wie es um den Zustand Ihrer Marke bestellt ist.

» Markencheck: Anhand dieser 12 Indikatoren bestimmen Sie die Stärke Ihrer Marken (1/2)

Weitere Leseempfehlungen:

» Fallende Preise sind keine Lösung: So bleiben Händler erfolgreich

Aus dem Buch: „Was Marken unwiderstehlich macht. 101 Wege zur Begehrlichkeit“ von Klaus-Dieter Koch.



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