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Der Markenlehrgang gibt den Teilnehmern neue strategische Impulse für ihre Praxis. 

„Nach 3 Tagen Markenlehrgang hatte ich 70% meiner Strategieausrichtung fertig“

Marco Gehlken, Marketing Director Health Care bei MAPA, gehörte zu den Teilnehmern des letzten Markenlehrgangs. Im Interview schildert er seine Erfahrungen und Learnings.

Herr Gehlken, warum haben Sie im Mai den Brand:Trust Markenlehrgang besucht?

Gehlken: Mit dem Markenlehrgang wollte ich mich wieder „erden“. Ich wollte Klarheit darüber, was mittel- und langfristig wichtig für meine Marke ist, immerhin ist sie die langfristige Versicherung für Erfolg. Als Mitarbeiter eines US-Unternehmens bin ich ja nicht nur Marketingleiter, sondern zugleich Business Unit Manager, der profitorientiert plant und handelt. Ich bin ein Unternehmen im Unternehmen. Trotz aller Vorteile besteht die Gefahr, dass man zu sehr an kurzfristigen Zielen und Vertriebserfolgen interessiert ist. Das Team um Klaus-Dieter Koch kenne ich bereits aus verschiedenen Netzwerken und schätze es.

Können Sie die Learnings des Markenlehrgangs nun in der Praxis einsetzen?

Gehlken: Aber klar, wir sind gerade mitten in einem Rollout. Und in einem Verdichtungsprozess. Vieles, was ich in dem Lehrgang im Mai gelernt habe, kann ich jetzt anwenden. Das waren wichtige Impulse zur Optimierung. Das ist kein Lobhudelei: Ich habe schon viele Seminare besucht, gute und schlechte. Aber der Markenlehrgang ist bisher mit Abstand das genialste.

Wovon haben Sie besonders profitiert?

Gehlken: Von dem enormen Praxisbezug. Jede der 4 Gruppen arbeitete 3 Tage lang intensiv an einem echten Fallbeispiel. Drei bis vier mal am Tag kamen wir zusammen und diskutierten die einzelnen Arbeitschritte, etwa die Sammlung der Spitzenleistungen und der Crosscheck zur Konkurrenz.

Was hat Sie konkret als Marketingleiter der Marke Billy Boy interessiert?

Gehlken: Eine der 4 Arbeitsgruppen behandelte mit mir einen Case aus meinem Unternehmen. Es ging um einen Markendehnungsprozess bis hin zum Dachmarkenprozess. Wir erarbeiteten eine Schablone, mit der man alle kommenden Herausforderungen systematisch durcharbeiten kann. Und wir haben den Markenkern herauskristallisiert bis hin zum „One Word Equity“.

Wie lautet denn der zentrale Begriff für Billy Boy?

Gehlken: Er heißt „Spaß“. Das heißt: Egal, wie ich die Marke dehne, egal für welche Zielgruppe, egal in welchem Land, der Spaß muss immer dabei sein. Qualität, Vertrauen und Kundenorientierung hingegen sind Muss-Kriterien die sowieso erfüllt werden müssen, damit kann man sich nicht vom Wettbewerb abgrenzen. Aber kein Wettbewerber kann so authentisch "Spaß" transportieren wie BILLY BOY.

Welche Themen fanden Sie im Markenlehrgang besonders interessant?

Gehlken: Es wurden viele spannende Themen behandelt: Was macht die Marke aus? Wie weit darf man sie dehnen? Worin liegen ihre Stärken und wo jene des Wettbewerbs? Welche gravierenden Fehler muss ich vermeiden? Kann ich in meinen Stammkategorien weiter wachsen oder auch in anderen? Eine weitere Gruppe widmete sich einer Holzschutzlack-Marke. Das war ebenfalls sehr interessant, denn gerade bei solchen Produkten gibt ein Riesenpotential zur Wettbewerbsdifferenzierung.

Welches Resumée ziehen Sie?

Gehlken: Nach den drei Tagen hatte ich das Gefühl, ich brauche eine Woche Urlaub. Jeden Abend saß ich noch 3 bis 4 Stunden im Hotel und habe alle Gedanken für die geplante Strategie festgehalten. Dafür hatte ich nach dem Markenlehrgang 70% meiner Strategieausrichtung fertig. Ich bin nicht nur zufrieden, sondern dankbar, dass ich den Kurs machen durfte.

Weitere Informationen:

Der nächste Brand:Trust Markenlehrgang findet vom 28. - 30. September statt
» Details zum 3. Brand:Trust Markenlehrgang für B2B und B2C

Unser 1. Praxis-Lehrgang zum Trendthema Markenarchitektur findet  vom 13. - 14. September statt
» Details zum 1. Brand:Trust Markenarchitektur-Lehrgang 


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