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30. Juni 2014

Die Sieger der Fußball-WM 2014: deutsche Technologiemarken

Während der Fußball-Weltmeisterschaft präsentieren viele Technologiemarken aus Deutschland ihre Leistung. Was aber können Marken unternehmen, die ohne eine solche große Bühne überzeugen müssen?

Unser Partner Jürgen Gietl ist Kolumnist auf absatzwirtschaft.de und schreibt dort über das Thema Marke. Dies ist ein Auszug aus seinem Beitrag » Weltmeister Deutschland: unsere Technologiemarken haben schon gewonnen

Die Firma » GoalControl aus Würselen in Deutschland hätte sich keinen besseren Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien wünschen können. Beim 2:0 der Franzosen im Spiel gegen Honduras verhalf ihre Technologie unseren Nachbarn zu einem gültigen Treffer, der ihnen sonst wohl verwehrt geblieben wäre. Und der Firma GoalControl verhalf sie zu weltweiter Bekanntheit.

Auch die Osram-Tochter » Traxon, die aus 34.000 LED den größten Stadion-LED-Bildschirm der Welt formt, nutzt die geballte Aufmerksamkeit für sich. Mit der » Siemens-Überwachungstechnik wurden die Bauarbeiten aller zwölf Stadien rund um die Uhr überwacht. Selbst der von » Adidas entwickelte Spielball Brazuca steckt voller Hightech aus Deutschland. Die WM 2014 – überall weltmeisterliche High-Tech aus Deutschland.

Doch nicht jedes deutsche Technologieunternehmen schafft es, die weltweite Aufmerksamkeit während der Fußball-WM auf sich zu lenken. Was tun, wenn Ihr Unternehmen zwar Hightech liefert, sich aber nicht im Rampenlicht einer WM zeigen kann?

So wird ein Hidden Champion zum "Value Brand"

Jedes Unternehmen kann aus seinem Schattendasein treten – auch ohne große Budgets und einer Weltmeisterschaft mit weltweiter Aufmerksamkeit. Die Zauberformel heißt: Spitzenleistung + Vermittlung = Wertschöpfung. Wert können Sie nur schöpfen, wenn der Kunde den Wert Ihrer Spitzenleistung auch wahrnehmen kann.

Wenn Sie allerdings noch immer glauben, die Vermittlung Ihrer Spitzenleistung sei Aufgabe der Kommunikationsabteilung und des Vertriebs, werden Sie die Potentiale, die in Ihrem Unternehmen liegen, nur unvollständig heben können.

Das Motivieren der Mannschaft – auch für eine Marke wichtig

Eine Spitzenleistung zu erbringen, ist immer ein Prozess. Eine Spitzenleistung zu vermitteln ebenso. Es betrifft immer die gesamte Wertschöpfungskette im Unternehmen. Auch hier lässt sich der Vergleich zum Fußball herstellen, und zwar mit der Taktik eines Fußballteams: Wenn eine Mannschaft ein Tor schießen will, fängt das nicht beim Stürmer, sondern bei der Spieleröffnung des Verteidigers an.

Wenn Sie Ihre Spitzenleistungen vermitteln möchten, muss dies ebenfalls durch Ihre gesamte Mannschaft – durch alle Kontakte, die ein Unternehmen mit seinen Kunden haben kann – geschehen. Unternehmen, die das erkennen, gelingt es über das Management ihres guten Rufs – also ihrer Marke –, die gesamte Performance zu verbessern. Erst dann schöpft es selbst jene Potentiale voll aus, die bisher im Unternehmen brach lagen.

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Autor

Jürgen Gietl

Managing Partner

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