Telefon E-Mail Social Media
X
Telefon
Nürnberg:
Tel. +49 911 933 57 80

Wien:
Tel. +43 1 890 2018
Social Media
Follow us:
YouTube Twitter Facebook
Instagram Xing LinkedIn

Neben weiteren prominenten Rednern tritt Jochen Zeitz auf dem Brand Trust Future Circle auf. Er fordert: "Wir müssen Nachhaltigkeit quantifizieren und damit vergleichbar machen." 

Jochen Zeitz im wiwo-Interview: „Plan A ist gescheitert“

Kering-Aufsichtsrat Jochen Zeitz spricht auf dem Brand Trust Future Circle über die Bedeutung der Nachhaltigkeit für die Wirtschaft. Die Wirtschaftswoche interviewte ihn dazu. Lesen Sie einige Auszüge.

Man kennt ihn nicht nur als Ex-Puma-Chef und Aufsichtsrat des französischen Luxuskonzerns Kering (ehemals PPR) – » Jochen Zeitz macht auch als Umwelt-Pionier von sich reden. Auf unserer Markenkonferenz  Brand Trust Future Circle am 18. Oktober in Berlin wird er über „Die Rolle der Nachhaltigkeit für die Marken der Zukunft“ sprechen.

Unser Medienpartner » Wirtschaftswoche interviewte Jochen Zeitz im Vorfeld der Konferenz. Wir veröffentlichen einige Auszüge:

Wirtschaftswoche: Herr Zeitz, Sie haben mit dem britischen Starunternehmer Richard Branson das sogenannte B-Team gegründet, dem unter anderem Unilever-Chef Paul Polman, der indische Industrielle Ratan Tata und die Medienunternehmerin Arianna Huffington angehören. Wieso ein Etikett für große Köpfe, das nach zweiter Wahl und Notlösung aussieht?

Jochen Zeitz: „Weil der vermeintlich beste Weg, Plan A, gescheitert ist....Plan A ging davon aus, dass es das vorrangige Ziel von Unternehmen ist, Profit zu erzielen ohne dabei die Umwelt im wirtschaftlichen Kalkül zu berücksichtigen. Dieser Plan ist gescheitert. Unternehmen schaden mit ihrer bisherigen Art zu wirtschaften unserer Umwelt. Wir brauchen deshalb einen neuen Plan, einen Plan B, um die Weltbevölkerung, unseren Planeten und das Streben nach Profit miteinander in Einklang zu bringen. Denn auf lange Sicht gilt: Was gut ist für den Planeten, ist auch besser fürs Geschäft.“

Wirtschaftswoche: Wie wollen Sie verhindern, dass umweltschädlich produzierende Unternehmen sich durch Ökotricks grün waschen?

Zeitz: „Indem wir künftig anders, viel umfassender bei Gewinn und Verlust eines Unternehmens neben klassischen Finanzzahlen auch langfristige ökologische und soziale Aspekte berechnen und ausweisen. Wir müssen Nachhaltigkeit quantifizieren und damit vergleichbar machen. Unternehmen wie Puma messen ja bereits ihren Fußabdruck und die gesamte Kering-Gruppe will 2016 ihre Ökobilanz vorstellen und Transparenz schaffen.“

Wirtschaftswoche: Sie wenden sich primär an Unternehmen. Welche Bedeutung messen sie dem Verbraucher bei?

Zeitz: „Der Verbraucher braucht möglichst einheitliche Anhaltspunkte, an denen er sich orientieren kann. Gibt es die nicht, kann er die Bemühungen schwer bewerten. Deshalb habe ich ja die Ökobilanz so forciert. Wir sollten darüber hinaus an den Punkt kommen, Umwelt-Kalorien auf Produkten auszuweisen, damit der Verbraucher sich nach objektiven Kriterien für oder gegen Produkte entscheiden kann. Hier ist eine Standardisierung notwendig, damit der Verbraucher einen Maßstab bekommt.

Die Unternehmen müssen umdenken und einsehen: Wenn ich nicht nachhaltig wirtschafte, schade ich auch meinen eigenen Ressourcen. Wenn sich zum Beispiel der Lebensmittelkonzern Unilever nicht für nachhaltigen Fischfang einsetzt, gibt es irgendwann keine Fische mehr, die er verkaufen kann. So einfach ist das.“

Auf wiwo.de können Sie das vollständige Interview der Wirtschaftswoche mit Jochen Zeitz lesen: » „Was gut ist für den Planeten, ist auch besser fürs Geschäft"

Unser Brand Trust Future Circle "No.1 Brands – Die Erfolgsgeheimnisse starker Marken":

Auf der » Markenkonferenz sprechen hochkarätige, international renommierte Referenten, die bislang nicht oder nur selten im deutschsprachigen Raum zu hören waren: Manager » Jochen Zeitz, Philosoph » Michael Sandel, Festspielleiterin » Katharina Wagner und Bestseller-Autor » Rolf Dobelli. Ergänzt werden die Vorträge durch vertiefende Interviews der ARD-tagesthemen-Moderatorin » Caren Miosga.

Die Blick- und Denkrichtung der Konferenz wird die Zukunft von Marken sein. Denn die Herausforderungen, vor denen Unternehmer und Markenverantwortliche derzeit stehen, lassen sich kaum mit „Patentrezepten“ bewältigen. Wie schafft man wirksame Markensysteme? Und wie bleiben diese in Zukunft erfolgreich? Der Brand Trust Future Circle liefert Antworten und Inspirationen aus unterschiedlichen Blickrichtungen.

Es gibt nur noch wenige Teilnehmerplätze für die Konferenz. Wollen Sie mit dabei sein? Dann freuen wir uns über » Ihre Anmeldung zum Brand Trust Future Circle "No.1 Brands – Die Erfolgsgeheimnisse starker Marken".

Der 9. Brand Trust Future Circle in Kürze:

Termin: 18. Oktober 2013
Ort:
Hotel de Rome, Behrenstraße 37, 10117 Berlin
Referenten:
Rolf Dobelli, Jochen Zeitz, Prof. Michael Sandel,  Katharina Wagner, Klaus-Dieter Koch
Moderation:
Caren Miosga

Weitere Informationen finden Sie auf:
» brandtrustfuturecircle.de
» Facebook-Seite zur Konferenz

Bitte melden Sie sich an unter: » www.brandtrustfuturecircle.de



Weitere Artikel zu diesem Thema

Artikel

16. Juli 2018, Markenentwicklung

Sie suchen frische Ideen und Innovationen? Fragen Sie Ihre Marke! (1/2)

Mehr erfahren

Artikel

27. Oktober 2016, BrandTrust

Direkter, persönlicher, inspirierender:
unsere neue Website

Mehr erfahren

Meistgelesene Artikel

Artikel

28. Januar 2019, Grundlagen

Einführung in die Markenarchitektur – so gelingt sie

Mehr erfahren

Artikel

Klaus-Dieter Koch

15. April 2019, Digitale Transformation

28 Learnings: Das prägt die Zukunft unserer Markenunternehmen

Mehr erfahren