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Darum braucht der Tourismus mehr Employer Branding

Es wäre falsch zu glauben, die Corona-Krise sei an allem schuld. Das Hotel- und Gastgewerbe litt schon vorher an einem Fachkräftemangel.

Darum braucht der Tourismus mehr Employer Branding

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Die Personalnot belastet die Tourismusbranche enorm. Gute Chancen haben jedoch Betriebe, die eine markante Arbeitgebermarke besitzen und damit geeignetes Personal anziehen. Wie entsteht so eine Employer Brand? Eine kleine Einführung.

Auf diesen Denkfehler treffe ich oft: „Employer Branding? Das ist doch was für große Firmen, die genug Personal und Zeit haben. Weil das ohne hohe Investitionen, zeitraubenden Aufwand und starke personelle Ressourcen nicht funktioniert."

Dem muss ich einfach widersprechen: Employer Branding hilft allen Unternehmen, ob groß oder klein, in jeder Branche – und selbstverständlich auch im Tourismus. Es ist ein Instrument, um mit der eigenen Marke passende Mitarbeiter:innen anzuziehen und langfristig zu binden.

Akuter Personalmangel – was tun?

Viele Schlagzeilen zeigen, wie dramatisch der Personalmangel im Tourismus ist, zum Beispiel: „Jeder Vierte ist weg: Gastronomie fehlt Personal nach Pandemie", „80 Prozent der Gastronomie-Betriebe fehlen Mitarbeitende" oder „Die Personalkrise in der Hotellerie".

Es wäre jedoch falsch zu glauben, die Corona-Krise sei an allem schuld. Das Hotel- und Gastgewerbe litt schon vorher an einem Fachkräftemangel. Der Mangel hat sich in dieser Zeit vielmehr verstärkt, er brachte die Versäumnisse der Vergangenheit deutlich zum Vorschein.

Die Branche wandelte sich in den vergangenen Jahren zu einem Arbeiternehmermarkt: Arbeitnehmer haben mittlerweile die Qual der Wahl. Wegen Corona sind allein in Deutschland 325.000 Fachkräfte in andere Branchen abgewandert. In Österreich fehlen 50.000 bis 55.000 Fachkräfte. Lehrlinge konnten in dieser Zeit nicht ausgebildet werden und Aushilfskräfte haben sich ebenfalls umorientiert (Quelle).

Viele Betriebe im Tourismus arbeiten gerade im Krisenmodus, um den Personalmangel in den Griff bekommen: Im Jahr 2021 veröffentlichte die Hotellerie und Gastronomie 62 % mehr Stellenangebote als im Vorjahr. Hauptsache Arbeitskräfte, alles andere ist nebensächlich. Kurzfristig ist das natürlich nachvollziehbar, langfristig bleibt das keine befriedigende Lösung.

Genau hier setzt Employer Branding an.

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