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Mit der neuen Holding Alphabet hat Google die Voraussetzung geschaffen, um die Positionierung seiner Kernmarke Google zu schützen und die Markengrenze eindeutig zu definieren.  

Alphabet (2): So macht Google seine Marken robust und agil

Googles Holding namens Alphabet ist nicht nur markenstrategisch bemerkenswert – sie zeigt zudem par excellence, dass analoge und digitale Marken anders funktionieren.

Dies ist ein Auszug aus dem Artikel Alphabet: Google macht seine Marken widerstandsfähig und agil, den Sie vollständig auf absatzwirtschaft.de lesen können.

Künftig führt Google alle Unternehmen in der neuen Holding namens Alphabet. Aus Markensicht ist das ein höchst bemerkenswerter Schritt. Denn Google legt damit das Fundament für eine solide Markenarchitektur und wird insbesondere die Stabilität und Agilität der Marke Google stärken. Auch die anderen Unternehmen des Konzerns werden davon profitieren.

Google hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der stärksten digitalen Marken der Welt entwickelt. Eine Spitzenleistung dieser Marke besteht darin, bei Suchanfragen in kürzester Zeit umfassende Ergebnislisten zu generieren.

Eine Spitzenleistung, wegen der das Unternehmen bisweilen als Datenkrake bezeichnet wird. Denn die Dimension, mit der das Unternehmen Daten sammelt und für seine Geschäftsmodelle nutzt, begann der Öffentlichkeit Angst zu machen. Und umso mehr sich Google durch Zukäufe und Weiterentwicklungen auf neues Terrain vorgewagt hat, etwa in die Häuser der Menschen, desto mehr drängte sich die Frage auf: Ist das noch Google? Die klaren Grenzen drohten aufzuweichen.

Digitale Marken und analoge Marken – ein Unterschied

Die Entwicklung Googles ist typisch für eine digitale Marke. Anders als in der analogen Welt, wo sich für Marken natürliche Grenzen ergeben, bietet das Internet schier endlose Möglichkeiten, um unterschiedliche Angebote zu vernetzen.

Auch Amazon hat dies erfolgreich praktiziert: Fortwährend hat der ehemalige Buchhändler Grenzen überschritten und sich zum erfolgreichen Online-Warenhaus entwickelt. In der analogen Welt wäre das – insbesondere innerhalb der kurzen Zeit – undenkbar.

Das „Wie“ macht den Unterschied

Diese Grenzenlosigkeit schafft allerdings neue Herausforderungen – auch für die Markenführung. Wie verleiht man einer digitalen Marke ein klares Profil? Hier ist es zuweilen notwendig, sich von gelernten Mustern zu verabschieden. Denn es geht nicht unbedingt darum, was eine digitale Marke anbietet. Google hat seine Grenze nicht nur dadurch beschrieben, was die Marke tut, sondern wie sie es tut.

Keine Suchmaschine ist so klar aufgebaut und auf das „Finden“ fokussiert wie Google. Spätestens wenn man sie mit der Startseite von Yahoo vergleicht wird deutlich, warum Google so erfolgreich wurde.

Während bei Google das „Suchfeld“ zu sehen ist, hat Yahoo sich immer noch nicht entschieden, ob es News-Seite, personalisierte Internet-Startseite oder Werbeplattform sein möchte. Alles, was Nutzer von Google erwarten, wird in dem einen Wort „Finden“, der sogenannten „One Word Equity“, zusammengefasst – und das Markenversprechen wird in Sekundenschnelle erfüllt.

Die Holding stärkt und macht agil

Mit der neuen Holding Alphabet hat Google die Voraussetzung geschaffen, um die Positionierung seiner Kernmarke Google zu schützen und die Markengrenze eindeutig zu definieren.

Zugleich werden die Grenzen der einzelnen Google-Submarken klar abgegrenzt. Das schafft Stabilität für die Marke Google. Gleichzeitig wird die Agilität des Konzerns erhöht, weil risikovollere Experimente auf separatem Terrain stattfinden können. Damit rüstet Google nicht nur sein Unternehmen für die Zukunft, sondern macht seine stärkste Marke resilient. So sieht ein Role-Model für Technologiemarken aus.

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