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Implementierung von Strategien: Rhythmus und Rituale

Ein gleichmäßiger Rhythmus und Rituale führen dazu, dass sich die Denkhaltung an die Veränderungen anpasst, die mit einer Implementierung einhergehen.

Implementierung einer Strategie: Mit diesen 8 Prinzipien gelingt sie

Artikel

Viel zu viele mühsam entwickelte Unternehmens- und Markenstrategien scheitern an ihrer Implementierung. Wir nennen die wichtigsten Grundsätze, damit Ihrem Unternehmen das nicht passiert. Einer davon: Übergeben Sie Ihren Mitarbeitern die Verantwortung.

Eine Strategie, die MitarbeiterInnen einfach übergestülpt wird, ist zum Scheitern verurteilt.

Das Gefühl kennt jeder, der schon mal eine neue Unternehmensstrategie mitaufgebaut hat: Alle Beteiligten sind glücklich, erleichtert und motiviert: Jetzt kann's endlich losgehen mit der Umsetzung! Aber das Entwickeln einer Strategie ist das eine – ihre Implementierung jedoch etwas völlig anderes.

Die Wahrheit ist: Dieser Übergang zwischen Theorie und Praxis ist eine Herausforderung. Es bedarf größter Aufmerksamkeit und Geduld, wenn die Inhalte einer Strategie ins Unternehmen hineingetragen werden. Es gilt, Mitarbeiter zu motivieren, notwendige organisatorische Veränderungen anzustoßen und dabei, selbstverständlich, das Tagesgeschäft nicht aus den Augen zu verlieren.

Wie gelingt eine erfolgreiche Strategieimplementierung? Welche Erfolgsfaktoren muss man beachten, um eine zeitgemäße, effiziente Implementierung voranzutreiben und durchzusetzen? Welchen Prinzipien muss man folgen, um...

  • Mitarbeiter zu motivieren und einzubinden?
  • eine zeitgemäße Kultur mit dem viel bemühten „agilen Mindset" zu etablieren?
  • eine Organisation so zu transformieren, dass sie gut auf Veränderungen reagieren kann?
  • die Strategie neben dem Tagesgeschäft umzusetzen?

Schauen Sie sich hier die Aufzeichnung von dem Webinar "Warum Implementierungen von Strategien oft scheitern – und wie Sie mit OKR Ihre Markenstrategie aktivieren" von Maximilian List und Colin Fernando an: Aufzeichnung

Keine Frage, das sind herausfordernde Aufgaben. Mit diesen acht Grundsätzen kann die Implementierung der Unternehmensstrategie beziehungsweise Markenstrategie gelingen:

1. Alignment
Welche Vision, welches Zielbild haben Sie in der Strategie festgehalten? Richten Sie nach diesem Zielbild Ihre gesamte Organisation aus: Vom Management über die Abteilungen und Teams bis hin zu den einzelnen Mitarbeitenden. Nur dann entfaltet eine Vision ihre maximale, aktivierende Wirksamkeit. Legen Sie auf Führungsebene fest, wie das nächste Jahresziel lautet, um ihr Schritt für Schritt näher zu kommen. Von diesem Jahresziel ausgehend können dann Quartalsziele abgeleitet werden. Das ist sozusagen eine Mini-Vision, mit der Sie festhalten, welchen Zustand Sie in den nächsten drei Monaten erreichen wollen, um letztendlich dem Jahresziel näher zu kommen.

2. Transparenz
Strategie ist Managementsache? Nicht ganz. Wenn innerhalb der Organisation transparent gemacht wird, wer gerade an welchem Teil des Zielbildes arbeitet, können alle Beteiligten gefährliche „Blind Spots" schneller entdecken. Es sind die Mitarbeiter, die einen erheblichen Beitrag für eine erfolgreiche Implementierung leisten, weil sie aus ihrer Erfahrung im Tagesgeschäft schöpfen. Dafür braucht es Transparenz. Die Zeiten sind vorbei, in denen die einzelnen Abteilungen nicht wissen dürfen, was die andere macht. Unternehmen, die so denken, sind nicht mehr zukunftsfähig.

3. Commitment
Auch wenn das Zielbild vom Management vorgegeben wird: Für eine erfolgreiche Strategieumsetzung ist es notwendig, dass sich nicht nur Führungskräfte dem Ziel verpflichtet fühlen. Nur motivierte und eingebundene Mitarbeiter fühlen sich der gemeinsamen Vision verpflichtet und leisten ihren Beitrag. Leben Sie die neue Strategie vor und zeigen Sie, dass Sie hinter dem neuen Wandel stehen.

4. Intrinsische Motivation
Eine Strategie, die Mitarbeiter einfach übergestülpt wird, ist zum Scheitern verurteilt. Mitarbeiter zu zwingen, entfaltet kein langfristiges Commitment – und führt schon gar nicht zu einer Kulturtransformation. Fördern Sie stattdessen die intrinsische Motivation ihrer Mitarbeiter. Dies gelingt, indem Sie diese frühzeitig einbinden. Ermitteln Sie: Was kann jede Einzelne zum Erreichen des Zielbilds beitragen?

5. Selbstorganisation
Engagement und Motivation erreichen Sie mit Rahmenbedingungen, innerhalb derer die Mitarbeiter die Implementierung selbst organisieren können. Wie bitte? Mitarbeiter sollen die Strategieumsetzung zum großen Teil selbst organisieren? Ja, das klingt womöglich verrückt – aber wenn Sie eine Transformation des Unternehmens anstreben, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist, kann das nur mit einer Unternehmenskultur gelingen, in der Beteiligte eigenverantwortlich handeln (dürfen). Nicht ohne Grund heißt es „Culture Eats Strategy For Breakfast". Sorgen Sie also dafür, dass Mitarbeiter Ziele selbst setzen, kontrollieren und anpassen können.

6. Kurze Zyklen
Zehnjahrespläne haben ausgedient, unsere Welt dreht sich zu schnell. Vielmehr geht es darum, eine Vision zu verfolgen. Und es geht darum, eine Unternehmenskultur zu pflegen, die auf Veränderungen reagieren kann. Denken Sie in Zyklen. Das bedeutet: Überprüfen Sie regelmäßig die gesetzten Ziele und deren Erreichung. Steuern Sie nach, passen Sie an. Fragen Sie sich: Entsprechen die Ziele noch unserer Vision? Was muss kulturell geschehen, damit wir Quartals- und Jahresziel erreichen? Ein gleichmäßiger Rhythmus und auch Rituale führen dazu, dass sich – neben der Zielerreichung – die Denkhaltung generell ändert, bei sich und den Mitarbeitern. Willkommen auf dem besten Weg zum „agilen Mindset".

7. Starker strategischer Fokus
„Wie soll ich das neben dem Tagesgeschäft noch schaffen?" – „Dafür habe ich einfach keine Zeit!" Solche Sätze hört man oft, wenn man sich zu Beginn einer Strategieimplementierung mit den Mitarbeitern unterhält. Der Grund für solche Aussagen sind meistens Führungskräfte, die der Implementierung nicht genügend Priorisierung einräumen und ihre Mitarbeiter nicht dazu befähigen. In einem solchen Fall soll die Strategieumsetzung „irgendwie", schnell und nur partiell geschehen. Eine wirksame Implementierung sieht aber anders aus. Führungskräfte tragen die Verantwortung, dass sie gelingt. Sorgen Sie also dafür, dass sich die Mitarbeiter auf die Umsetzung konzentrieren können. Legen sie gemeinsam Phasen und Zeiten fest, die alle Beteiligten zur Verfügung haben, um mit entsprechendem Fokus an einer erfolgreichen Strategieumsetzung zu arbeiten.

8. Stetige Verbesserung
Die sieben zuvor beschriebenen Prinzipien führen dazu, dass eine Vision und ein Zielbild für alle konsequent verfolgt werden muss. Durch Selbstorganisation wird die Eigenverantwortlichkeit in der Kultur verankert. Das Arbeiten in Zyklen ermöglicht es, sich neuen Faktoren anzupassen und angemessen zu reagieren. Diese stetige Reflexion und Verbesserung führt letztendlich dazu, dass in der Organisation das notwendige Mindset entsteht, mit dem eine Implementierung gelingt.

Übrigens: Mit dem Framework OKR (Objectives and Key Results) kann das Einbetten anhand der beschriebenen Prinzipien gelingen. Darum stelle ich es in meinem nächsten Artikel vor. Oder Sie besuchen dazu unser Webinar Brand meets OKR am 6. Mai um 11 Uhr (Details finden Sie hier).

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel? Dann freuen wir uns auf Ihre E-Mail.

 

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