Webinar am 13. Oktober

KI-Produktion

Webinar Ist eure Marke bereit für die KI-Produktion? Was vor dem Prompt passieren muss

Ist eure Marke bereit für die KI-Produktion? Was vor dem Prompt passieren muss

Warum KI-Bilder nach jeder Marke aussehen. Nur nicht nach eurer.

Teams werden kleiner und Budgets enger, trotzdem braucht es immer mehr Content. Künstliche Intelligenz verspricht die Lösung und technisch hält sie Wort: Bilder in Premiumqualität sind heute für jede Marke machbar. Die Technik ist nicht mehr der Engpass.

Trotzdem sehen viele KI-Bilder austauschbar aus. Das liegt selten an der KI, fast immer an der Arbeit davor. KI vervielfältigt, was sie vorfindet: eine klare Markenbasis genauso wie eine vage. Wer "Qualität, Innovation, Nachhaltigkeit" in den Prompt schreibt, bekommt Bilder, die zu jedem Wettbewerber passen.

Dr. Judith Scholz und Katarina Voloder zeigen in diesem Webinar, wie aus einer Markenpositionierung konkrete Bildentscheidungen werden. Und an welchen Stellen im Workflow ihr entscheidet, nicht die KI.

Aufzeichnung

Das Webinar fand bereits statt. Fragt die Aufzeichnung per E-Mail an.

Die Kernerkenntnisse aus dem Webinar

1. KI kann eine unscharfe Marke nicht schärfen. Sie kann sie nur schneller vervielfältigen.
"Premium im Bild" ist heute für fast jede Marke erreichbar. Selbst sogenannte Super-Recognizer erkennen KI-Bilder nur noch mit 57 % Trefferquote. Wenn alle dasselbe Werkzeug haben, entscheidet nicht mehr das Budget, sondern wer man ist. 92 % der Unternehmen wollen in KI investieren, aber nur 1 % nutzt sie ausgereift in End-to-End-Prozessen. Die Ursache ist selten die Technologie, sondern eine unklare Basis. Werte wie "Design, Qualität, Innovation" würde jeder Wettbewerber unterschreiben. Aus ihnen lässt sich keine einzige Bildentscheidung ableiten.

2. Markenwerte müssen in prüfbare Bildparameter übersetzt werden, inklusive einer Negativ-Liste.
Die KI füllt jede Lücke, die ihr nicht benennt, mit ihren eigenen Standards: perfekte Haut, Blurred Background, Golden Hour, leerer Blick. Am Beispiel einer fiktiven Cashmere-Marke zeigen die Webinarleiterinnen, wie aus einem Wert eine Bildregel wird. Aus "ausdrucksstark" wird dort nicht "laut", sondern Präsenz durch Ruhe: kein Werbelächeln, der Blick bei sich. Was eine Marke nie tut, ist für die Generierung oft wertvoller als das, was sie anstrebt. Und genau das fehlt in fast jedem Markenhandbuch.

3. Entscheidungen wandern nach vorne. Teams werden zu Kuratoren, nicht zu Prompt-Engineers.
Am Set gleichen viele Beteiligte spontan aus, was vorher nicht definiert war. In der KI-Produktion entfällt diese Korrekturinstanz. Licht, Gaze, Styling und Setting müssen vorab feststehen. Katarina Voloder hat live gezeigt, wie ein Workflow mit Marken-Checkpoints von der Visual DNA bis zum Output läuft. Jeder Checkpoint braucht eine benannte Person, die entscheidet. Marketing, Design, E-Commerce und Visual Merchandising müssen dafür an einen Tisch.

Nicole Pöhner, Senior Consutlant BrandTrust

Dr. Judith Scholz, Partner

Markenexpertin für Modebranche und Textilindustrie: Dr. Judith Scholz berät Unternehmen, KMUs und Start-ups aus den wirtschaftlich stärksten Branchen, besonders im Textil-, FMCG,- Lifestyle- und Gesundheitsbereich. Sie ist u.a. Autorin des Zukunftspapiers "Quo vadis, Textilbranche" und der Studie "Digital Luxury: How The Digital Transformation Shapes Luxury Brands".

Katarina Voloder, Gründerin & Fashion-Native AI Director

Katarina Voloder, Gründerin & Fashion-Native AI Director

Katarina Voloder ist Gründerin von [UNDER CONSTRUCTION] Studio und Fashion-Native AI Director. Sie bringt fast 15 Jahre Branchenerfahrung aus Mode und Lifestyle mit, davon viele Jahre in der Führung von Design Teams. Ihr Studio unterstützt Marken dabei, AI strategisch und praxisnah in kreative Prozesse zu integrieren, von der Content-Produktion über Teamtrainings bis zur Implementierung skalierbarer Workflows. Dabei stehen klare Strukturen, echte Use Cases und eine enge Zusammenarbeit im Mittelpunkt.