Pressemitteilung

22. September 2026

Recheis Original Tyroler Teigwaren - Nicht kopieren, sondern differenzieren: Wie Recheis die Gen Z adressiert

Hall in Tirol/Wien: Mit den Original Tyroler Teigwaren fordert die österreichische Traditionsmarke Recheis die etablierten Pasta-Marken im Hartweizensegment heraus. Die Positionierung wurde gemeinsam mit BrandTrust entwickelt.

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Im Regal für Hartweizenteigwaren ohne Ei dominieren internationale Marken wie Barilla und De-Cecco sowie Handelsmarken. Sie alle nutzen visuelle Stilelemente, die Konsumentinnen und Konsumenten bestens vertraut sind. Diese Gewohnheiten brechen die neuen, veganen Original Tyroler Teigwaren auf. Recheis verzichtet darauf, die bekannten italienischen Markencodes der Kategorie zu kopieren. Stattdessen setzt die Marke auf Nostalgie und die Tiroler Herkunft als strategisches Differenzierungsmerkmal – und spricht damit gezielt eine jüngere Zielgruppe an.

Nostalgie, die nicht nach gestern aussieht 

Fleckerl, Hörnchen, Spiralen und Spaghetti kommen in einem auffälligen Retro-Verpackungsdesign und Mundart-Claim ins Regal. Die Gestaltung greift Motive aus Plakaten und Verpackungen der 1950er-Jahre auf: kräftige Farben, nostalgische Strahlen und die Tiroler Bergwelt in Siebdruckoptik. Im Mittelpunkt steht das Hafelekar der Nordkette – jener Blick auf die Berge, der seit jeher das Recheis Stammwerk in Hall prägt.

Bemerkenswert ist dabei: Die anvisierte Gen Z kennt die historischen Gestaltungsvorbilder selbst nicht aus eigener Erfahrung. Genau darin liegt für Recheis und BrandTrust ein Teil der strategischen Idee. Die historische Ästhetik soll nicht als Erinnerung an eine tatsächlich erlebte Vergangenheit funktionieren, sondern als bewusst überzeichneter Stilcode.

"Die Nostalgie wird damit nicht als Selbstzweck eingesetzt, sondern als Mittel, um Herkunft in einer für eine jüngere Zielgruppe relevanten Form zu erzählen", sagt Tabea Höllger, Partnerin bei BrandTrust.

Der schmale Grat zwischen Tradition und Heimatkitsch

Die Herausforderung bei der Entwicklung lag weniger darin, historische Gestaltungselemente zu finden, sondern deren Grenzen zu definieren. Wie viel Nostalgie wirkt eigenständig und ab wann wird sie zum Heimatkitsch? 

"Tradition ist kein Geschäftsmodell. Es geht darum, die Besonderheiten von einst, die noch heute Bestand haben, für die Käuferinnen und Käufer von heute relevant erlebbar und damit begehrlich zu machen", erklärt die FMCG-Markenexpertin Tabea Höllger.

Recheis gelingt es, die fast 140-jährige Unternehmensgeschichte mit einem zeitgemäßen Markenauftritt zu verbinden. 

"Als Tiroler Traditionsunternehmen gestalten wir seit 1889 die österreichische Nudelkultur. Unsere Wurzeln geben uns Halt und gleichzeitig den Mut, Neues anzugehen. Mit den Original Tyroler Teigwaren bringen wir genau das zusammen", fasst Elisabeth Senfter, Leitung Produkt und Brand Management bei Recheis, zusammen. 

Eigenständigkeit als Marketingstrategie

Auch am Point of Sale wird diese Strategie fortgeführt. Eigene Displays sorgen für zusätzliche Sichtbarkeit auf Zweitplatzierungen und Aktionsflächen. Begleitet wird die Einführung von einer österreichweiten Kampagne mit Social Media, Influencer-Kooperationen, Out-of-Home, Sampling und Print, die insbesondere jüngere Konsumentinnen und Konsumenten erreichen soll.

Mit den Original Tyroler Teigwaren macht Recheis damit ausgerechnet dort seine Herkunft zum Differenzierungsmerkmal, wo internationale Pasta-Codes bislang den Ton angeben: im Regal der Hartweizen-Nudel. 

Die gestalterische Übersetzung dieser Strategie verantwortet die Agentur IDEENHAUS Marken.Wert.Stil.

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Pressekontakt:

Birgit Heinhöfer
Tel. +49 173 93 555 85
info@pr-heinhoefer.de