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Bitte verstellen Sie sich nicht, seien sie authentisch. Auf Clubhouse müssen Sie nicht auf alles eine ausgefeilte Antwort haben. Das Wichtigste aber: Verzichten Sie auf platte Verkaufe.

Clubhouse: 5 Punkte, die Marken jetzt wissen müssen

Kommentar

Auf Clubhouse lässt sich wunderbar leicht einsteigen und loslegen. Trotzdem sollten sich Unternehmen davor hüten, blindlings loszulegen. Etwas Planung muss sein.

Die Plattform Clubhouse trifft den Nerv der Zeit. Dort kommen Menschen ins Gespräch, fernab von Vertriebsgesprächen und Salesdruck.

Mitte Januar war der Tipping Point in Deutschland erreicht: Zu Tausenden meldeten sich Neugierige auf Clubhouse (kurz: CH) an. Der Hype entstand, weil eine Verknappung auf Nährböden traf: auf „Audio only" und das Bedürfnis der Menschen, sich in Zeiten der Isolation zu nähern und zu vernetzen.

Zunächst wurde CH vor allem von der Tech-, Startup- und Medienwelt genutzt. Seitdem wird die Userbasis breiter und breiter. Die Unternehmen fragen sich: Sollten wir Clubhouse für uns nutzen? Wenn ja: Wie? Selbst auf Clubhouse wurde diese Frage schon intensiv diskutiert.

Hier 5 schnelle Punkte, die Unternehmen beim Vorbereiten helfen:

1. Das Ziel fixieren: Was genau wollen Sie auf Clubhouse erreichen?

Wie bei jedem anderen Kanal auch, ist es wichtig zu wissen, was das Ziel der CH-Nutzung sein soll. Wen möchten Sie erreichen? Als Ziel kann es erst einmal reichen, die neuen Möglichkeiten auszuprobieren, die Clubhouse bietet. Dazu brauchen Sie nicht gleich ein Unternehmensprofil. Das bringt uns zum zweiten Punkt.

2. Mit welchem Namen wollen Sie loslegen?

Derzeit gibt es in Clubhouse keine offiziellen Unternehmens-Accounts wie beispielsweise auf Instagram. Das heißt: Man muss sich in CH als Person anmelden. Dennoch umgehen das einige Unternehmen und treten als Marke auf, etwa Condor Airlines, Urlaubsguru oder Edeka. Auch Medienmarken wie WirtschaftsWoche, die ZEIT oder t3n sind mit einem Profil vertreten. Das sind aber noch Ausnahmen.

3. Welche Corporate Influencer wollen Sie animieren?

Soziale Netzwerke leben vom persönlichen Austausch. Dieser funktioniert vorrangig über Personal Brands. Oder anders ausgedrückt: über Corporate Influencer. Das sind Mitarbeiter und Führungskräfte, die sich mit den Themen der Marke öffentlich platzieren, etwa auf CH oder LinkedIn. Sie bringen sich und die Marke ins Gespräch, ohne aufdringlich zu sein.

Auf Clubhouse geht es nicht ums Verkaufen: Schamlose Werbung wird in den meisten CH-Räumen schnell abgestraft. Dem Großteil der Community geht es um Austausch, Diskussion und Networking.

4. Bereiten Sie Ihre Corporate Influencer vor

Clubhouse funktioniert sehr niedrigschwellig. Nicht zuletzt deswegen ist die App derzeit so erfolgreich. Ist man erstmal angemeldet, lässt sich sehr schnell, sehr einfach kommunizieren. Die Räume dort laden zum Plaudern ein, in scheinbar privater Atmosphäre. Das könnte dazu verleiten, aus dem Nähkästchen zu plaudern. So geschehen beim Thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, der für seine unbedachten Äußerungen scharf kritisiert wurde (Tagesschau).

Was kann man daraus lernen? Sie können nicht steuern, wie sich Ihre Mitarbeiter über Ihr Unternehmen äußern. Nicht auf Clubhouse, nicht auf anderen Plattformen, nicht in der realen Welt. Aber sie können es managen. Gerade bei einer scheinbar privaten Atmosphäre muss man sauber kommunizieren.

Das bedeutet nicht, sich verstellen zu müssen oder ein Skript abzulesen. Es bedeutet, im Unternehmen neue Kommunikationschancen, wie sie etwa CH bietet, vorzustellen und zu besprechen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern Orientierung, wie sie sich dort äußern können. Sie sollten Ihre Mitarbeiter bestmöglich auf ihre Rolle als Corporate Influencer vorbereiten – und ihnen vertrauen.

5. Zeigen Sie Mut, Neugier und Authentizität

Nicht zuletzt gilt: Haben Sie Mut und probieren Sie aus. Welche Chancen sich auf CH ergeben, lässt sich vor allem praktisch erfahren. Überlegen Sie sich, wie sie niedrigschwellig einsteigen können. Suchen sie sich dazu Mitstreiter, im eigenen Unternehmen oder in Ihrem Netzwerk.

Und bitte verstellen Sie sich nicht, seien Sie authentisch. Sie müssen auf Clubhouse nicht auf alles eine ausgefeilte Antwort haben. Nutzen Sie Ihre Kontakte, um Erfahrungen auszutauschen und um Format-Ideen zu entwickeln, die von Clubhouse-Nutzern geschätzt werden könnten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Wenn Sie sich über Clubhouse und Corporate Influencer austauschen möchten, freue ich mich über Ihre Nachricht.

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Kommentar? Dann schreiben Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Ihre E-Mail.

 

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