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Charakterstarke Spitzenkräfte sind für Institutionen und Unternehmen bedeutend: Weder beste Citylagen noch top besetzte Entscheidungsgremien können ihnen das Wasser reichen. 

Vier Eigenschaften machen Menschen zu starken Marken

Ein Mensch wird nur dann zur Marke, wenn er Stärke zeigt und niemandem nach dem Mund redet. Vor allem für öffentliche Amtsträger ist das eine Herausforderung. Aber es lohnt sich.

Zwölf Jahre lang war er der Fels in der Brandung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB): Michael Sommer. „Wer oben ist, ist einsam“, sagte der wortgewaltige Funktionär in einem seiner Abschiedsinterviews und: „Ich musste laut werden, wenn es um das Grundsätzliche ging.“ Das wurde er mitunter auch gegen die unmittelbaren Interessen seiner Fachgewerkschaften. Michael Sommer war der DGB und gab dieser Marke ein Gesicht.

Wer Interessen kollektiviert und als Institution auftreten muss, tut sich im wachsenden Meer der Botschaften zunehmend schwer, seinen Status sichtbar zu machen. Früher war es die Mitgliederstärke, die einer Partei oder einem Verband die Legitimation für seine Existenz verlieh. Heute ist es die Meinungsführerschaft.

Vier Attribute machen den Unterschied

Was früher Institutionen über bezahlte Mitgliedsbeiträge die Macht gab, der Politik den Weg zu weisen, ist heute bedeutungslos. Was heute wirklichen Nutzen stiftet, sind Glaubwürdigkeit und Differenzierung.

Dies wird vor allem von Führungspersönlichkeiten eingelöst, die diesen Institutionen vorstehen. Ob im Ehrenamt oder im Hauptamt – es zählen:

  • Charakter

  • Beständigkeit

  • Abgrenzungswille und

  • Meinungsstärke

Diese vier Attribute verleihen weit mehr Relevanz in der Gunst der öffentlichen Meinung als alle anderen Zeichen von Macht und Einfluss. Weder Verbandssitze in besten Citylagen, noch kompetent besetzte Entscheidungsgremien können charakterstarken Spitzenkräften das Wasser reichen.

Wer Haltung zeigt, gewinnt Respekt

Die Geschichte zeigte schon immer diese Tendenz. Das Volk braucht auch in der Demokratie Personen, zu denen es mit Respekt aufschauen kann. Die Gemeinsamkeit von Martin Luther King, Nelson Mandela oder der Dalai Lama: Sie passten sich nicht den Umfragen über ihre öffentliche Wirkung an. Ihre Anziehungskraft und ihren Respekt zogen sie aus ihren Überzeugungen.

Wer der Versuchung widersteht, seine Haltung den Umfragewerten zu opfern, gewinnt den Respekt von Mitgliedern, Wählern und Partnern. Sommers Nachfolger Hoffmann will wohl eher „leiser“ agieren, liest man. Welch ein Fehler.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf Focus online » So werden Menschen zu starken Marken

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